Mindestens einmal im Jahr zieht es mich ans Meer. Ich glaube das geht vielen Menschen so. Aber im Prinzip ist es mir auch wurscht, ob es Meer ist, ein großer See oder eine Badewanne, die meinen Körper dann auch tatsächlich zur Gänze umhüllt. Viel Wasser beruhigt mich, hilft mir mich in irgendeiner Form wieder zu zentrieren. Während des Corona-Lockdowns ging dies auch ganz ohne den Blick aufs Meer. Es war einfach nichts zu tun. Finanziell gesehen war das doof, aber es war mal Ruhe im Karton.

Manch einer kann in seinem Urlaub auch schöne bunter Bilder machen. Aber ich krieg das nicht hin. Okay. Ich hab auch ein paar schöne Meerfotos gemacht, vom Sonnenuntergang, ich war sogar auf dem Dach eines Hochhauses um eine schöne freie Sicht aufs Meer zu haben. Aber das würde hier alles irgendwie nicht hinpassen. Also zeige ich Euch hier ein paar meiner Bilder, die ich in Langzeitbelichtung geschossen habe. Von Menschen, die genauso wie ich die Sicht aufs Meer genießen. Als Paar, alleine oder auf irgendwas oder irgendwen wartend.

Beim Fotografieren selbst lies sich da ganz viel hineininterpretieren. (…ach…Sensorflecken können behalten werden 😉

Ich könnte da Stunden auf einer Bank verbringen. Es würde nicht langweilig werden und auch Regen würde ich wohl erst etwas später entdecken. Vielen geht das im Wald so. Mich stresst der Wald. Das ist ganz schön crazy oder? Ich hab auch keinen Hang zu den Bergen.

Eine eigene Bank am Meer. Ja. Das wärs.